Monochord – Klangliege - Chromatochord

Seit der Antike wird das Monochord verwendet, um musiktheoretische und physikalische Zusammenhänge zu demonstrieren. Ursprünglich ist es ein Resonanzkasten, der mit einer Saite bespannt ist. Pythagoras erkannte mit diesem Instrument die Zusammenhänge zwischen Tonhöhe und Saitenlänge, die Bildung von Obertönen sowie der Resonanz. Seine musiktheoretischen Erkenntnisse reichten bis tief ins Universum, das, wie man heute nachweisen kann, ein präziser Spiegel der musikalisch/mathematischen Verhältnisse  ist. Das Universum klingt. Und nicht nur das: Es klingt harmonisch! Modernere Bauformen des Monochords werden mit vielen parallelen Saiten versehen, die auf den gleichen Ton gestimmt sind. Mehrere gleich gestimmte Saiten gehen miteinander in Resonanz und ergeben ein reicheres Obertonspektrum.

 Die Klangliege ist eine Weiterentwicklung des Monochords. Während der Klient darauf liegt, kann der Therapeut die Saiten anstreichen. Auf diese Weise wird nicht nur der Hörsinn angesprochen, sondern auch die sensorische Wahrnehmung: Der Körper wird in Schwingung versetzt.

Das Chromatochord ist eine Weiterentwicklung der Klangliege des Schweizers Rolf Krättli, der beim Bau des Instruments auf die Bedürfnisse der Musikkinesiologie eingegangen ist. Mittels einer speziell dafür eingerichteten Stimmvorrichtung ist das Chromatochord auf alle Töne innerhalb einer Oktave leicht verstellbar. Das ist von grosser Bedeutung, weil jeder Grundton auf unseren Körper eine andere Wirkung ausübt.